Neufassung der Satzung ist in Kraft

 

Der SV Hottenbach 1924 e.V. hat sich zu einer Umstrukturierung des Vorstandsmodells entschieden. Die Neufassung der Satzung mit neuem Vorstandsmodell wurde am 08.05.2015 von den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung beschlossen:

 

 

Neufassung Satzung des Sportvereins SV 1924 Hottenbach e.V.

 

§ 1 Name und Sitz

 

Der im Jahre 1924 in Hottenbach gegründete Sportverein führt den Namen "Sportverein 1924 Hottenbach e.V.“. Er ist Mitglied der Sportbünde Rheinhessen e.V. und Rheinland e.V. Die Vereinsfarben sind Blau-Weiß. Der Verein hat seinen Sitz in Hottenbach. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bad- Kreuznach unter der Nr. VR 10558 eingetragen.

 

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendhilfe. Der SV Hottenbach verurteilt Rassismus sowie jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelicher oder sexualisierter Gewalt ist. Bei Verstößen drohen Vereinsstrafen. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

 

(1)   Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(2) Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat einen Aufnahmeantrag auszufüllen und zu unterschreiben. Er ist als Mitglied beitragspflichtig. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

(3) Wer sich im Verein aktiv betätigen will, muss die Mitgliedschaft erwerben, es sei denn, es werden Kurse auch für Nichtmitglieder angeboten.

(4) Nach erfolgter Aufnahme erkennt jedes Mitglied die Bestimmungen der Vereinssatzung an. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern, sowie Beschlüsse der Vereinsorgane zu unterstützen und zu befolgen.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, Auschluß oder Auflösung des Vereins. Die Austritteserklärung ist mindestens 6 Wochen vor Halbjahresende schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden. Der Verein behält sich das Recht vor, beim Austritt oder Ausschluß bestehende Beitragsrückstände, einschl. evtl. Rücklastschriftgebühren in Rechnung zu stellen. Vorausgezahlte Beiträge werden nicht  zurückerstattet. Der Ausschluß eines Mitgliedes kann vom geschäftsführenden Vorstand aus folgenden Gründen ausgesprochen werden:

  

a) wenn ein Mitglied längere Zeit seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachgekommen ist;

b) bei groben und wiederholten Vergehen gegen diese Vereinssatzung, sowie wegen groben unsportlichen Betragens;

c) wegen unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder sonstiger, das Ansehen des Vereins schädigender oder beeintrechtigender Handlungen.

d) wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung

                                      

Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch für einen dem Verein zugefügten Schaden haftbar. Dem Verein gehörende Inventarstücke, Sportausrüstungen und Gelder etc., die sich in seinem Besitz befinden, sind sofort zuzückzugeben.

 

§ 5 Mitgliedsbeitrag

 

Der Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Betrag wird Mitte des Halbjahres vom angegebenen Konto abgebucht. Der Verein ist berechtigt, Rücklastschriftgebühren in Rechnung zu stellen. Der Vorstand kann in begründeten Fällen, Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden. Kursteilnehmer, die nicht Mitglied sind, entrichten nur eine Kursgebühr, deren Höhe und Fälligkeit vom Vorstand festgelegt wird. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit. Bei Austritt, der schriftlich dem Vorstand mitzuteilen ist, werden zu viel gezahlte Beiträge nicht zurückerstattet.

 

§ 6 Rechtsmittel

 

Gegen die Ablehung der Aufnahme (§ 3) und gegen alle Straf- und Ordnungsmaßnahmen (§ 4) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von einem Monat nach Zugang der Entscheidung beim geschäftsführendenVorstand einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand endgültig.

 

§ 7 Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand als geschäftsführender Vorstand oder als Gesamtvorstand

c) die Jugendversammlung                                    

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

(2) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit       entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a)   der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamtvorstand beschließt;

b)   25% der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand beantragen.    

4) Die Einberufung einer Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand durch  Veröffentlichung in dem lokalen Presseorgan (z.Zt.) „Idarwald-Rundschau“. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine  Frist von drei Wochen liegen.

(5) Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgfende Punkte enthalten:

  • Bericht des Vorstandes
  • Kassenbericht und Kassenprüfbericht
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahlen, soweit dies erforderlich ist
  • Beschlußfassung über vorliegende Anträge
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (soweit erforderlich)

(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig    

(7) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.                                                                  

(8) Satzungsänderungen auf Grund von Auflagen des Registergerichts oder anderer Behörden können vom Vorstand beschlossen werden.

(9) Über Anträge, die nicht in der Tagesordung verzeichnet sind, kann in der Mitglieder- versammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens vierzehn Tage vor der Versammlung schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand des Vereins eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliedversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.

(10) Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder es beantragen.

 

§ 9 Der Vorstand 

 

Der Vorstand leitet den Verein, er wird für zwei Jahre gewählt.

Der Vorstand  besteht aus:

 1. dem geschäftsführenden Vorstand, und zwar vier Geschäftsbereichsleitern 

a)  Geschäftsbereich Sport   

b)  Geschäftsbereich Wirtschaftsbetrieb

c)  Geschäftsbereich Finanzen – Schatzmeister                                      

d)  Geschäftsbereich Öffentlichkeitsarbeit

 

2. dem erweiterten Vorstand

a)  geschäftsführenden Vorstand (Pkt. 1)

b)  dem stellvertetenden Schatzmeister

c)   Schriftführer                                                                 

d)   Pressewart                                                                                        

     

3. dem Gesamtvorstand

a)  dem erweiterten Vorstand (Pkt. 2)                                                          

b)  Abteilungsleiter                                   

 

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die unter 1. genannten Geschäftsbereichsleiter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von Ihnen ist allein vertretungsberechtigt, im Innenverhältnis jedoch nur im Rahmen ihrer Geschäftsbereiche. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der geschäftsführende Vorstand beruft die Sitzungen ein, die von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes geleitet werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommisarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Den Mitgliedern des Vorstandes werden Auslagen erstattet.

 

§ 10 Kassenprüfung

 

 

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins auf zwei Jahre gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Beanstandungen der Kassenprüfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Vorstands.

 

§ 11 Vermögen

 

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.

 

§ 12 Jugend des Vereins

 

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden. In diesem Fall gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstandes bedarf. Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel und unterrichtet durch Ihren Jugendleiter den Vorstand über die Verwendung der Mittel.

 

 

§ 13 Abteilungen

 

Für die im Verein betriebenen Sportarten können durch Beschluss des Vorstandes Abteilungen gebildet werden, denen ein Abteilungsleiter vorsteht. Die jeweiligen Abteilungsleiter sind Mitglieder des Vorstandes und von der Mitgliederversammlung zu bestätigen. Die Abteilungen können durch die Mitgliederversammlung ermächtigt werden, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- oder Aufnahmebeitrag zu beschließen. Die Verwendung dieser Beiträge obliegt der Abteilung, die Kontrolle hierüber dem Vorstand. Für die Einberufung und Durchführung der Abteilungsversammlungen gelten die Vorschriften über die Mitgliederversammlung entsprechend. Eine Abteilungsordnung kann abweichende und ergänzende Regelungen treffen, sofern sie nicht gegen diese Satzung verstoßen.

 

§ 14 Ausschüsse

 

Der Vorstand kann für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden. Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der Ausschussvorsitzende unterrichtet den Vorstand über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.

 

§ 15 Protokollierung der Beschlüsse

 

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sowie der Abteilungsversammlungen und der Ausschüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

                                               

§ 16 Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Viertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder von einem Drittel der stimmberchtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Sollte bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten  Mitglieder beschlussfähig ist. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an eine Körperschaft (Gemeinde, Schule etc.) oder eine Sportorganisation mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.

 

§ 17 Schlussbestimmung

 

In allen Angelegenheiten, die in der vorliegenden Satzung des Vereins nicht näher geregelt sind, finden die Bestimmungen des BGB sowie die Statuten und Ordnungen der Verbände und Sportbünde entsprechende oder sinngemäße Anwendung.

 

Diese Satzungsneufassung wurde von der ordentlichen / außerordentlichen Mitgliederversamm- lung am 08.05.2015 beschlossen.

 

 

 

Hottenbach, den 08.05.2015